Klaudia Reichenbacher

lebt als freischaffende Regisseurin, Schauspielerin, Tänzerin und Choreographin in Graz.

Klaudia Reichenbacher, Foto: derfritz.at
Klaudia Reichenbacher, Foto: derfritz.at

Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik in Wien. Abschluß mit Mag. Phil 1987.
Schauspielschule „Spielstatt Ulm“/Deutschland.
Hospitanzen am Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Graz,Opernhaus Graz,
Wiener Festwochen/ Vienna Art Orchester, Serapionstheater Wien.

Formung der Tanzsprache durch Klassen in Butho, Modern und Contemporary Dance.
Nach dem Studium Arbeit als Theaterkritikerin bei einer Tageszeitung.
1994 – 1997 freie Regieassistentin in der Abteilung Musik, ORF Wien.

1989 Gründung und Leitung des TanzTheater Graz bis 2004. Zwischen 1989 und 2004 entstanden 30 Eigenproduktionen: zeitgenössischer Ausdruckstanz als Ensemble- und Soloperformances, oft in enger Verbindung zu Malern und Livemusikern.

Von 1999 – 2014 Lehrbeauftragte für zeitgenössischen Ausdruckstanz und  Kreativen Kindertanz an der Musik – und Kunstschule Deutschlandsberg mit Jahresprojekten /Tanzstücke mit großem Orchester.
Tanzprojekte mit Schülern an Volksschulen, Hauptschulen und Gymnasien, Kunstschule Kervan Italien, arnold schönberg kunstschule muerz. Inszenierung von Kinderopern kunsthaus muerz/ festival brücken in Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Ernst Kovacic.
Lehrbeauftragte an der int.Sommerakademie für Theater Graz.
Künstlerische Gestaltung zahlreicher Wirtschaftsevents und Galaveranstaltungen.

Gastengagements als  Regisseurin, Schauspielerin, Choreographin, Tänzerin, in Musical, Opern und Schauspielproduktionen an versch. Bühnen und Festivals:
Vereinigte Bühnen Graz/ Next Liberty/ Schauspielhaus, Stadttheater Bruneck, Kleines Theater Bruneck,  Theaterzentrum Deutschlandsberg, SommerTheater Frohnleiten (Regie von 2005 – 2012),
festival brücken, kunsthaus muerz, Styriarte, klagenfurter ensemble, Theater(Off)ensive Salzburg, Stadttheater Klagenfurt/ Theater Waltzwerk…

2004 Gründung und Leitung von Theater Kaendace mit dem Schauspieler und Regisseur Alexander Mitterer, das sich zeitgenössischem Literaturtheater widmet. Arbeit als Schauspielerin, Regisseurin, Tänzerin, Choreographin, Bühnen und Kostümbildnerin, Produktionsleiterin.

Kurzbiographie

Klaudia Reichenbacher, geb. in Graz, lebt als freischaffende Regisseurin,
Schauspielerin, Choreographin, Tänzerin in Graz.
Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik in Wien (Mag. Phil).
1989 Gründung und Leitung des TanzTheaterGraz bis 2004,
Schauspielschule „Spielstatt Ulm“, Engagements an versch. Bühnen und Festivals
u.a. Vereinigte Bühnen Graz/ Next Liberty/ Schauspielhaus, Stadttheater Bruneck,
Kleines Theater Bruneck, Theaterzentrum Deutschlandsberg, Sommer-
Theater Frohnleiten, festival Brücken, Styriarte, Neue Hofkapelle Graz,
Theater(Off)ensive Salzburg, klagenfurter ensemble, Stadttheater Klagenfurt/ Theater Waltzwerk…
2004 Gründung Theater Kaendace mit dem Schauspieler und Regisseur Alexander
Mitterer. Dafür Arbeit als Regisseurin, Schauspielerin, Choreographin, Tänzerin,
Ausstatterin, Produktionsleiterin.

REGIE
Dramaturgie, Bühne und Kostüm

2017
„Cous Cous gibt nicht auf“ von Martin Ohrt, UA, Theaterzentrum Deutschlandsberg

2016
„Peer Gynt“ von Marc von der Velden und Jasper Braestrup Karlsen frei nach Henrik Ibsen. Stadttheater Klagenfurt/ Theater WalTzwerk

„Den Wind kann man nicht aufhalten“ über Mercedes Sosa von Klaudia Reichenbacher, Theater Kaendace

2014
„Frauendienst“ nach Ulrich von Liechtenstein von Klaudia Reichenbacher, Theater Kaendace
„Undine geht“ von Ingeborg Bachmann, Co-Regie Alexander Mitterer, Theater Kaendace
„Brundibar“ Kinderoper von Hans Krasa, Dirigent Ernst Kovacic,  festival brücken

2013
„Sanftwut oder Der Ohrenmaschinist“ von Gert Jonke, Theater Kaendace
„Streng geheim“ Musik-Tanztheater mit und von Kindern, Musik und Kunstschule Deutschlandsberg
„The Two Fiddlers“ Kinderoper von Peter Maxwell Davis, Dirigent Ernst Kovacic, festival brücken

2012
„Birdlife II“ von Alexander Mitterer, Theater Kaendace UA
„Hinter Augen“ von Catherine Aigner, Theater Kaendace
„Novemberspiel“ von Franz Hofer, Theater Kaendace, UA
„Der Bürger als Edelmann“ von J.B. Moliere, SommerTheater Frohnleiten
„Aglaia Federweiß“ Kinderoper von Gerd Kühr und Petra Ernst  Dirigent Ernst Kovacic, festival brücken

2011
„Algot Storm – Herr Sturm und sein Wurm“ von Barbro Lindgren/ Cecilia Torudd, Theater Kaendace
„Die Nervensäge“ von Francis Verber, SommerTheater Frohnleiten
„Die Sintflut“ von Benjamin Britten, szenisches Oratorium, Dirigent Ernst Kovacic, festival brücken

2010
„Der Vogelkopf“ von Albert Wendt, Kleines Theater Bruneck.
„Charleys Tante“ von Brandon Thomas, SommerTheater Frohnleiten.
„Bis daß der Tag euch scheidet“ von Peter Handke, Theater Kaendace
„Das bewegte Märchenbuch- Hänsel und Gretel“ von Klaudia Reichenbacher nach Grimm, Theater Kaendace

2009
„Der Patriot“ von Felix Mitterer, Theater Kaendace
„Der Geizige“ von Jean B.Moliere, SommerTheater Frohnleiten
„Scooter“ Ein szenisches Konzert mit der Brassband „Mobile Musikalische Eingreiftruppe“

2008
„Miles Gloriosus“ von Plautus, SommerTheater Frohnleiten

2007
„Elling“, von Axel Hellstenius, Theater Kaendace
„Eisenherz“ von Gerlind Reinshagen, Kleines Theater Bruneck
„Der Rest ist Sehnsucht“ von Ute Liepold/Bernd Liepold- Mosser, Theater Kaendace
„Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni, SommerTheater Frohnleiten
„Der Räuber Hotzenplotz“ von Ottfried Preußler, Theaterzentrum Deutschlandsberg

2006
„Zabibi und Muzalifa“ von Bente Jonker, Deutsch von Barbara Buri, Theater Kaendace
„Der eingebildete Kranke“ von Jean Baptiste Moliere, SommerTheater Frohnleiten

2005
„Die Beichte“ von Felix Mitterer, Theater Kaendace
„Acht Frauen“, von Robert Thomas, Kleines Theater Bruneck

2004
„Don Quichotte von La Mancha“ von Arthur und Elisabeth Fauquez nach Cervantes, SommerTheater Frohnleiten, Co Regie mit Alexander Mitterer

2001
„Algot Storm – Herr Sturm und sein Wurm“ von Barbro Lindgren/ Cecilia Torudd, Next Liberty/Vereinigte Bühnen  Graz

SCHAUSPIEL

2016
„Den Wind kann man nicht aufhalten“ von Klaudia Reichenbacher, Regie: K.Reichenbacher, Theater Kaendace, Rolle: Mercedes Sosa
„Dunkel lockende Welt“ von Händl Klaus, Regie Alexander Mitterer, Theater Kaendace, Bühne und Kostüm und Rolle: Mechtild Schneider
„Das Leben der Hedy Lamarr“ von Alexander Mitterer, Regie: Alexander Mitterer, Theater(OFF)ensive Salzburg, Rolle: Hedy Lamarr

2015
„Die Nerven der Fische“ von Josef M. Krasanovsky und Alexander Mitterer, Regie: Josef Maria Krasanovsky, Theater Kaendace & klagenfurter ensemble, UA, Rolle: Mathilde Büchner
„Das Sissi Syndrom – eine Notverstaatlichung“ von Alexander Mitterer, Regie: Alex Linse, Theater Kaendace & Theater(OFF)ensive Salzburg, UA, Rolle: Kaiserin Elisabeth/ Sissi

2014
„Frauendienst“ nach Ulrich von Liechtenstein von Klaudia Reichenbacher, Regie, Ausstattung, Tanz: Klaudia Reichenbacher, Rolle: Dame
„Undine geht“ von Ingeborg Bachmann, Regie: Mitterer, Reichenbacher, Theater Kaendace, Ausstattung und Rolle: Undine

2013
„Secret Communication 88 Das Leben der Hedy Lamarr“ von Alexander Mitterer & Erik Jan Rippmann, Theater Kaendace, Rolle: Hedy Lamarr 1, und Bühnenbild
„Hedda Gabler“ von Henrik Ibsen, Regie: Christian Müller, Schaubühne Graz, Rolle: Tante

2012
„Birdlife oder die Theorien der Luft II“ von Alexander Mitterer, Regie: Klauda Reichenbacher, Theater Kaendace, Rolle: Wesen
„Hinter Augen“ von Catherine Aigner, Regie, Ausstattung: Klaudia Reichenbacher, Theater Kaendace & Theater(OFF)ensive Salzburg, Rolle: Manja
„Novemberspiel“ von Franz Hofer, Regie: Klaudia Reichenbacher, Theater Kaendace, Rolle: Sie

2011
„Birdlife oder Die Theorien der Luft“ von Alexander Mitterer, Regie: Alexander Mitterer, Theater Kaendace, Bühne und Kostüm und Rolle: Wesen.
„Algot Storm – Herr Sturm und sein Wurm“ von Barbro Lindgren/ Cecilia Torudd, Regie, Ausstattung: Klaudia Reichenbacher, Theater Kaendace, Rolle: Algot Storm

2010
„Bis daß der Tag euch scheidet“ von Peter Handke, Regie, Ausstattung: Klaudia Reichenbacher, Theater Kaendace, Rolle: Frau
„Das bewegte Märchenbuch- Hänsel und Gretel“ von Klaudia Reichenbacher nach Grimm, Theater Kaendace,  Rollen: Hänsel, Gretel, Hexe, Erzählerin
„Banken – ein Wörtersee“ von Alexander Mitterer, Regie: Alexander Mitterer, Theater Kaendace. Ausstattung und Rolle: Flora

2009
„Elvira und die Stubenfliege“ von Gert Jonke, Regie und Bühne: Arturas Valudskis, Theater Kaendace,  Rolle: Elvira

2008
„Die Kommission“ von Erik Jan Rippmann, Regie:Arturas Valudskis, Theater Kaendace, UA, Rolle: Dritter
„Kegome“ von Klaudia Reichenbacher, Regie, Choreographie, Ausstattung, Tanz, Theater Kaendace, UA.

2007
„Elling“ von Axell Hellstenius, Regie, Bühne, Kostüme: Klaudia Reichenbacher, Rollen: Gunn, Kellnerin, Reidun
„Der Rest ist Sehnsucht“ von Ute Liepold/Bernd Liepold- Mosser, Theater Kaendace, Ausstattung und Rolle: Romy

2006
„Wozzek oder das Leben liebt die Klinge“ von Alexander Widner, Regie: Alexander Mitterer, Theater Kaendace & klagenfurter ensemble, Rolle: Marie

2005
„Tsaparatsang“ von Herbert Achternbusch, Regie: Tessa Gasser, Theater Kaendace, Rolle: Tsaparatsang
„Die Versuchungen des Hl.Jakobus“ Woche der Alten Musik Krieglach, mit Armonico Tributo, Regie: Thomas Höft, Rolle: Heilige und Hure
„Schnee im April“ von Sabine Harbeke,  Regie: Robert Schmidt, Schauspielhaus Graz, Rolle: Nachbarin

2004
„Drachenwerkstatt“ von Andreas Staudinger,  Regie: Maximilian Achatz, klagenfurter ensemble, Rolle: Drachen und Speranza
„Fest der Vergänglichkeit“, Regie: Thomas Höft, styriarte, Rolle: Tod

2001
„Cupid and Death“, Barockoper von Gibbons und Locke, Regie Thomas Höft, styriarte, Rolle: Death

CHOREOGRAPHIE & TANZ
Dramaturgie und Ausstattung

2014
„Earth Wind and Fire- Les Elements“, Neue Hofkapelle Graz, Tanzsolo
„frauen:leben“, Tanzstück für neun Tänzerinnen, int. Sommerakademie für Theater Graz

2013
„Der Tanz der Salome“ Armonico Tributo, styriarte, Tanzsolo

2011
„Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe  und Martin Pichler (Musik), Musik-Tanztheater, musikalische Leitung: Christian Leitner, Musik-und Kunstschule Deutschlandsberg
„Ech’os“ von Mona May, ge(h)zeiten

2009
„Together“, Kunsthaus Muerz mit dem Gymnasium Mürzzuschlag.
Schulprojekt Tanz mit dem kunsthaus muerz- arnold schonberg kunstschule

2008
„Kegome“ von Klaudia Reichenbacher, Regie, Tanzsolo„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Moussorgsky Musik-und Kunstschulprojekt Deutschlandsberg

2007
„Conversation for Three“ , baroque muerz von und mit Lorenz Duftschmid (Gambe) und Michael Oman (Flöte), Tanz und Rezitation
„Im Strahlenkranz“, Solotanzperformance, styriarte
„Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, Tanzstück Musik-und Kunstschule Deutschlandsberg

2006
„Figaros Hochzeit“, Tanzstück mit Schülern und dem Orchester der Musik- und Kunstschule Deutschlandsberg

Gedanken zur pädagogischen Tätigkeit

Tanz empfinde ich als Aufmerksamkeitsschulung sich selbst und dem Leben gegenüber,
eine genußvolle Entdeckungsreise in feinnervige Zusammenhänge, Befreiung der Seele
und Ausdruck intensiver Lebendigkeit.
Spontaner Ausdruck und kreatives Lernen sind nur in einer Atmosphäre von Wohlwollen, Vertrauen und Angstfreiheit möglich. Es geht darum, Kinder und auch Erwachsene, auf Wahrnehmbares aufmerksam zu machen und dadurch die Erlebnisfähigkeit zu bereichern und zu vertiefen.

Klaudia Reichenbacher, 1999

Tanztheatereigenproduktionen / TanzTheater Graz
Uraufführungen.
Idee, Dramaturgie, Regie, Choreographie, Ausstattung und Tanz

„Grasi zieht um“, Tanztheater für Kinder. Text: Klaudia Reichenbacher, Musik: Michi Merkusch, mit Eva Brunner, Selma Etareri, Alexander Mitterer, K.R. 2003
„Sog 1 Lilie“ Tanzstück von Klaudia Reichenbacher mit Mona May, 2002
„Kegome“ Tanzsolo nach einem Rembetiko von Stavros Xarhakos, 2002
„Rosenzauber“ Landschaftsinszenierung mit Tanz, Stimme und Musik für die Gärten des Schlosses Herberstein, 18 köpfiges Ensemble, 2002
„Die gestrandeten Amphoren“, Skulpturen: Selma Etareri, Bühne: Herwig Hofmeister, mit Selma Etareri, Alexander Mitterer, K.R.2001
„Die Traumwiese“, Tanztheater für Kinder, Text: Klaudia Reichenbacher, Komposition: Michael Merkusch, Sabine Krois, mit Eva Brunner, Selma Etareri, Alexander Mitterer, 2000
„Metope“ Landschaftsinszenierung, mit Eva Brunner, Selma Etareri, K.R.Intern. Gartenschau Graz 2003
„Und dann kam die Dunkelheit“ Komposition von Alexis Porfyriadis für Chor, präpariertes Klavier und Tanz, 2000
„Peri – Sehnsucht und Suche“, Tanzsolo, frei nach einem persischen Mythos, Komposition: Gerhard Nierhaus, Video: Astrid Becksteiner, 1999, WA 2001
„Cage“, mit der Pianistin Elfriede Moschitz, 1999
„Schmerz Raum Stille“, von Andreas Staudinger, Tanzsolo über die Dichterin Christine Lavant, Stimme: Susanne Zöllinger, Video: Astrid Becksteiner, 1998, WA 2000, 2001
„Genius Loci“, Solo zu Bildern der Maler Herwig Hofmeister und Aina Lappaleinen, 1998
„Waking Madness“ Tanzstück über Jugendkultur, Komposition: Frank Zimmer, mit Helge Letonja, Andreas Leerdauwer, Jo List, Sabine Reiter, Barbara Toma 1998,
„Das bewegte Antlitz“ Tanzsolo zu Bildern von Alexej Jawlensky, 1997
„La Setima Realidad“, Tangosolo mit Musik von Astor Piazzolla live interpretiert vom Quintetto Accento, 1996, WA 1997, Tournee 1998
„Rotes Land – gelber Fluß – grüne Hölle“ Tanzsolo über Vietnam, 1995
„Diva“ ,Livemusik: Marcello Onofri, mit Giordana Pascucci, Eugen Turba, Internationale Bühnenwerkstatt Graz1995
„Die nackte Wahrheit“ eine Boulevardsatire über den Starkult im Duett, Text und Livemusik: Azi Finder,1995
„Speis und Tanzkonglomeratfest“, ein tänzerisch, lukullisches Ereignis Livemusik: Azi Finder, mit Ziya Azazi, Herbert Gottschlich, Christian Supper, Jo List, Sabine Reiter, K.R. 1994, WA 1996
„Die Zofen – Flug und Fessel“ frei nach Roland Barthes und Jean Genet,Livemusik: Richard Strauß, Christian Kemp,mit Sabine Reiter, K.R. 1994
„Natur Bild Form“, Tanzsolo zu Werken des Malers Herwig Hofmeister 1993
„In Erwartung des Angriffs“ über die letzten Tage Moctezumas, mit Sabine Reiter, Rene Garcia Gallindo, K.R., Kostüme: Betina Reichl, Bühne: Herwig Hofmeister, 1992
„(E)Motion“, mit Helge Letonja, K.R. 1990
„Bara“ über den Friedhof Brion von Carlo Scarpa zu Musik von Luigi Nono und Georg Friedrich Haas mit Helge Letonja, Eva Brunner, Gundula Krainz, Andreas Fratzl, Markus Schnitzer, K.R. Kostüme: Angelica Gregoric, Bühne: Herwig Hofmeister 1990
„Labyrinth Begegnung“, Tanztheater zu Musik von Astor Piazolla 1989, mit Eva Brunner, Bernd Moser, Andreas Fratzl, Gundula Krainz, Helge Letonja
„Ein Tag nimmt Land in mir“ Tanztheater nach Gedichten von Martin Ohrt, 1988
Musik: Elfi Aichinger – Jubilo Elf, mit Eva Brunner, Brigitte Jagg, Bernd Moser

Choreographien für Musicals im Next Liberty/ Vereinigte Bühnen Graz

„Godspell“ von Stephen Schwartz, Regie: Brigitta Thelen, 1998
„Aladdin“ von Thelen und Thelen, Regie: Brigitta Thelen, 1998
„Linie 1“ von Volker Ludwig und Birger Heymann, Grips Theater, Regie: Heimo Podversnik, 1997/1998
„Alice im Wunderland“von Thelen und Thelen, Regie: Brigitta Thelen, 1997
„Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky, Regie: Armin Schallok, 1997
„Robin Hood“ von Thelen und Thelen, Regie: Brigitta Thelen, 1997
„Müllers Büro“ von Niki List, Regie: Alexander Schmelzer, 1996

Choreographien für Schauspiel

„Schneewittchen“, Regie: Klaudia Reichenbacher, Stadttheater Bruneck 2003
„Momo“ von Michael Ende, Regie: Guido Huonder, Stadttheater Bruneck 2001
„Wie kündigt man seinem Mörder“ nach Aki Kaurismäki,    Regie: Klaus Tröger 2001
„Falten“ von Ingrid Türk Chlapek, artemis Generationentheater 2000
„Räumts die Leichen weg, Schlamperei!“ Regie: Hans Peter Horner, Schauplatz Graz 2000
„Das wunderbare Gasthaus“ Regie: Hans Peter Horner, Schauplatz Graz 1999

Choreographien und Tanz für Galaveranstaltungen
in Zusammenarbeit mit den Agenturen „Spreitzer und Spreitzer, „Der I-Punkt“ und „Visionas- Andreas Scheucher“.

Tänzerin in Butoh Projekten der Steirischen Kulturinitiative
„7 Wölfe und 7 Lämmer“ von Yammamoto Moe, 1999
„Der letzte Klang der Erde“ 1997,„Terminal Paranoid“ 1996
„Demontage Paradox“ 1995, unter Yumiko Yoshioka

 

Meine Auseinandersetzung mit Tanz und Choreographie wurzelt im Bedürfnis, westliches und östliches Sein im Tanz zu einer Einheit zusammenzuführen.
Ein ganzheitlicher Arbeits- und Lebensprozeß, der eine Kalligraphie der Bewegung anstrebt:
Wie der Kalligraph seinen Pinsel über das Blatt führt, mit dem Werkzeug verschmolzen, seine Individualität in jeder irreversiblen Linie darlegend, als Tänzerin den Raum durchziehen, intensiviert durch die Notwendigkeit des Augenblicks.
Fließen als Konzept, der Raum ein virtueller Zustand, die Idee ein sichtbares aus der Luft greifen, Artikulation durch Imagination, Wachsamkeit nach innen und außen.
Mit der universellen Sprache des Körpers erzählen, was Menschen aller Kulturen bewegt:
ihre Suche, ihre Würde, ihre Leidenschaft – getanzte Seelenbilder.